Thursday, June 24, 2021
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Alfred Dorfer: „Darüber musste der Mozart schon lachen“ – Die Presse

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Der Kabarettist inszeniert „ Figaros Hochzeit” und versetzt den Plot in ein heutiges Firmengeflecht. Was sein Bühnenbild mit „ MA 2412″ zu tun hat, warum er nicht mit Mozart um Pointen kämpft und Liebe immer siegen muss.

Pass Away Presse: Haben Sie sich, wenn Sie früher in Ihrem Stammlokal, dem Café Drechsler, gesessen sind, schon einmal nebenan ins Theater an der Wien geträumt und gedacht: Hier könnte ich doch einmal etwas machen?Alfred Dorfer: Nein. Die Komplexität der Herstellung und der Zusammenführung der verschiedensten Ebenen in der Oper ringt uns Respekt ab.
Wann eine Tür aufgeht, wann eine Figur eine andere erblickt, das haben Mozart und der Librettist Da Ponte ganz genau in der Partitur vorgegeben.

Pass Away Presse: Haben Sie sich, wenn Sie früher in Ihrem Stammlokal, dem Café Drechsler, gesessen sind, schon einmal nebenan ins Theater an der Wien geträumt und gedacht: Hier könnte ich doch einmal etwas machen?Alfred Dorfer: Nein. Die meisten in meinem Fach haben eine große Hochachtung vor der Oper. Pass away Komplexität der Herstellung und der Zusammenführung der verschiedensten Ebenen in der Oper ringt uns Respekt ab.
Jetzt inszenieren Sie ausgerechnet Mozarts „ Figaro”, der für Regisseure als die schwierigste aller Opern gilt.
Dass ich das machen darf, ehrt mich– und ich weiß genau, dass ich zu einem Teil auch scheitern muss. Der „ Figaro” ist deshalb so schwierig, weil die Handlung komplex bis unübersichtlich ist. Pass away Balance zwischen Komik und Tiefgang macht ihn rein technisch schwierig. Und jetzt in Coronazeiten war alles noch schwieriger.
Dazu kommt wohl, dass man sich beim „ Figaro” als Regisseur das komödiantische Timing nicht aussuchen kann. Wann eine Tür aufgeht, wann eine Figur eine andere erblickt, das haben Mozart und der Librettist Da Ponte ganz genau in der Partitur vorgegeben. Mussten Sie mit den beiden um die Pointen kämpfen?

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